Strukturelle Determinanten der Agonist-selektiven Signalweiterleitung am Somatostatin-Rezeptor 2A / von Falko Nagel

Der Somatostatin-Rezeptor 2A, welcher bei der Behandlung von neuroendokrinen Tumoren mit Octreotid, eine wesentliche Rolle spielt gehört zur Gruppe der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren. In der vorliegenden Arbeit wurden die strukturellen Ursachen der Unterschiede in der Rezeptorlokalisation von humanem und Ratten-sst2A nach der Behandlung mit dem neuen Pan-Somatostatin-Analogon Pasireotid (SOM230) untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass der Austausch von einer von 4 Aminosäuren im rsst2A gegen sein humanes Gegenstück ausreichte, um eine Internalisierung des Rezeptors nach Stimulation mit SOM230 zu induzieren. Es ist wahrscheinlich, dass diese 4 Aminosäuren zu einer Stabilisierung einer Rezeptorkonformation beitragen, die für die Internalisierung des Rezeptors von entscheidender Bedeutung ist. In einem Radioligand-Bindungsassay ergaben sich keine Unterschiede hinsichtlich der Bindungsaffinität für SS-14, Octreotid und SOM230 zwischen den untersuchten Rezeptoren. Für den hsst2A konnte des weiteren ein schnelleres Rezeptor-Recycling nach SOM230 gegenüber der Behandlung mit Octreotid oder SS-14 beobachtet werden. Außerdem rekrutierte der Rezeptor mit SOM230 im Gegensatz zu SS-14 kein -Arrestin2.

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Person: Nagel, Falko [Author]
Corporate Author: Friedrich-Schiller-Universität Jena [Degree granting institution]
Format: eBook
Language(s):German
Publication:Jena, 2012
Printing place:Jena
Dissertation Note:Jena, Univ., Diss., 2012
Subjects:G-Protein gekoppelter Rezeptor > Somatostatinanaloga > Internalisierung
Type of content:Hochschulschrift
Related resources:Erscheint auch als Druck-Ausgabe: Strukturelle Determinanten der Agonist-selektiven Signalweiterleitung am Somatostatin-Rezeptor 2A
Physical description:1 Online-Ressource (71 Seiten) : Ill., graph. Darst.
URN:urn:nbn:de:gbv:27-20120713-114324-8
Basic Classification: 44.38 Pharmakologie
35.73 Biochemische Reaktionen