Kernspintomografisch visualisierbare und klinisch gesicherte Stigmata der sogenannten "weichen Leiste" und deren minimal-invasive Therapie / von Nadine Fahsl

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden 47 Sportler mit einer ein-oder beidseitigen sogenannten weichen Leiste anamnestisch befragt, klinisch evaluiert und diagnostisch mit einer MRT des kleinen Beckens untersucht. Nach klinischer Sicherung und kernspintomografischem Nachweis eines Knochenmarködems im Bereich des Os pubis und einem Ödem-Nachweis im Bereich der Weichteilstrukturen wurden insgesamt 55 total extraperitoneale Hinterwandverstärkungen des Leistenkanals durchgeführt. 34 der Patienten (72,3%) nahmen an der postoperativen Befragung nach durchschnittlich 14 Monaten teil. Zur klinischen Untersuchung und zur Durchführung eines postoperativen MRT erschienen 20 Patienten (42,6%). Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, ob das präoperativ gesicherte Knochenmarködem nach erfolgter Operation fortbesteht oder aber die Schwäche der Hinterwand des Leistenkanals die Ursache für die Insertionstendopathie in Kombination mit dem nachweisbaren Ödem bei der weichen Leiste ist und somit das Knochenmarködem nach operativer Verstärkung der Leistenkanalhinterwand nicht mehr nachzuweisen ist.

Saved in:
Person: Fahsl, Nadine [Author]
Corporate Author: Friedrich-Schiller-Universität Jena [Degree granting institution]
Format: Book
Language(s):German
Publication:Jena, 2012
Printing place:Jena
Dissertation:Jena, Univ., Diss., 2012
Subjects:Leistenregion > Schmerz > Knochenmark > Ödem > Tendopathie > Sportler
Type of content:Hochschulschrift
Related resources:Erscheint auch als Online-Ausgabe: Kernspintomografisch visualisierbare und klinisch gesicherte Stigmata der sogenannten "weichen Leiste" und deren minimal-invasive Therapie
Physical description:85 Bl. : Ill., graph. Darst. ; 30 cm
Basic Classification: 44.70 Sportmedizin