Klinische Bedeutung von Nucleophosmin- und FLT3-ITD-Mutationen bei Patienten mit Akuter Myeloischer Leukämie über 60 Jahre / vorgelegt von Claudia Theuer

NPM1-Mutationen und FLT3-ITD-Mutationen sind neben weiteren molekularen Veränderungen häufige Ereignisse bei der AML. NPM1 Mutationen sind in ca. 35% und FLT3-ITD-Mutationen in ca. 25% der Erkrankungsfälle nachweisbar. Sie sind häufig vergesellschaftet mit einem unauffälligen zytogenetischen Befund. Da fehlende zytogenetische Veränderungen bei der AML mit einem intermediären Risiko einhergehen und die Datenlage für Patienten über 60 Jahre begrenzt ist, wurden die genannten Mutationen auf ihre prognostische Wertigkeit untersucht. Bei Patienten im Alter bis zu 60 Jahre konnten die NPM1-Mutation als prognostisch günstige Veränderung herausgearbeitet werden. Der Nachweis einer FLT3-ITD-Mutation hingegen besitzt eine negative prognostisch Bedeutung mit Auswirkung auf die Überlebenszeit und das krankheitsfreie Überleben. Die bisher durchgeführten Analysen zu diesem Thema wurden nahezu ausschließlich an einem Patientengut durchgeführt, bei dem die obere Altergrenze bei 60 Jahren lag. Vereinzelt waren auch ältere Patienten in das Gesamtpatientenkollektiv eingeschlossen, aber nie das Ziel gezielter Betrachtungen.

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Person: Theuer, Claudia [Author]
Corporate Authors: Friedrich-Schiller-Universität Jena / Medizinische Fakultät [Other]; Friedrich-Schiller-Universität Jena [Degree granting institution]
Format: eBook
Language(s):German
Publication:Jena, 2011
Printing place:Jena
Dissertation:Jena, Univ., Diss., 2011
Subjects:Alter > Akute myeloische Leukämie > Mutation
Type of content:Hochschulschrift
Related resources:Erscheint auch als Druck-Ausgabe: Klinische Bedeutung von Nucleophosmin- und FLT3-ITD-Mutationen bei Patienten mit Akuter Myeloischer Leukämie über 60 Jahre
Physical description:graph. Darst
Reproduction:Online-Ausg., 1 Online-Ressource (96 Seiten)
Basic Classification: 44.81 Onkologie